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Immer wieder liest oder hört man den Begriff Digital First, sei es in Bezug auf Marketing und Kommunikation oder im Bereich des elektronischen Publizierens. Doch was genau verbirgt sich dahinter? Warum sollten mehr Unternehmen diesem Ansatz folgen? Und wie genau sieht digitales Denken in der Umsetzung aus? Diesen Fragen sind wir in diesem Blogbeitrag nachgegangen.

Was ist eigentlich Digital First?

Kurz gesagt bedeutet Digital First, dass mediale Inhalte vorrangig für die Veröffentlichung auf digitalen Kanälen konzipiert werden sollten. Die Entwicklung der Inhalte erfolgt also von Anfang an aus Sicht der digitalen Welt. Konkret heißt das, dass dabei sowohl die gestalterischen Möglichkeiten als auch die spezifischen Anforderungen des Internets und anderer digitalen Anwendungen berücksichtigt werden müssen. Damit ist Digital First ein zentraler Grundgedanke der Digitalisierung. 

Obwohl der Digital First-Ansatz bereits seit mehreren Jahren zurecht ein aktuelles Thema ist, geht die Umsetzung in vielen Unternehmen bisher nicht über die Theorie hinaus. In vielen Branchen werden digitale Medien zwar bereits als direkte Interaktionsmöglichkeit mit den Kunden verstanden, dabei aber fast immer nur als ergänzende Kanäle genutzt. Ein richtiges Umdenken in Richtung Digital First hat hier noch nicht stattgefunden. 

Warum Digital First?

Der digitale Raum bietet eine vorher nie dagewesene Erlebnis- sowie Servicekomponente für Produkte und Dienstleistungen, aber auch für Kommunikationsmaßnahmen selbst. Durch Multimedialität, Interaktion und direkte Feedback-Optionen kann dem Kunden ein besonderer Mehrwert geboten werden und so seine Bindung zum Unternehmen gestärkt werden. Liegt der Fokus stattdessen zuerst auf den traditionellen Kanälen, werden bei der späteren Anpassung des Inhalts an die digitalen Gegebenheiten in der Regel schlichtweg nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Digital First hingegen steht für ausprobieren und experimentieren. Es geht um die Entwicklung von neuen Ideen, die Kunden mit spannenden digitalen Erlebnissen entlang der Customer Journey begleiten.

Natürlich ist eine Umstellung von heute auf morgen nicht möglich, es handelt sich stattdessen um einen laufenden Prozess. Dabei ist das Ziel nicht, jegliche traditionelle Medien, Kanäle und Ansätze mit entsprechenden digitalen zu ersetzen. Vielmehr geht es darum zu erkennen, in welchen Bereichen des Unternehmens bzw. an welchen Stellen der Customer Journey eine Priorisierung digitaler Kanäle anzustreben ist und dort Schritt für Schritt den Digital First-Ansatz dauerhaft zu implementieren.

Von der langweiligen PDF-Datei zum interaktiven ePaper – ein Anwendungsbeispiel

Das Digital First-Konzept wird vor allem mit Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen sowie mit dem elektronischen Publizieren in Verbindung gebracht. Man könnte zwar meinen, dass das digitale Denken in der Kreativwirtschaft bereits fest verankert ist und weitestgehend praktiziert wird. Noch immer stößt man aber regelmäßig auf langweilige Flyer, Broschüren, Kataloge oder Leseproben, die als unübersichtliche PDF-Dateien angelegt sind. Besonders benutzerfreundlich ist das nicht und einen Mehrwert sucht man hier vergebens. Heutzutage reicht es nicht mehr aus, die Druckvorlagen auf der eigenen Webseite hochzuladen und darauf zu hoffen, dass die Kunden auf das Produkt aufmerksam werden. 

Ein Schritt in Richtung digitales Denken wäre es, sich bereits bei der Erstellung von Flyern, Broschüren bzw. Katalogen Gedanken zu machen, wie man diese optimal für die Veröffentlichung im Web gestalten könnte. Man sollte sich also folgende Fragen stellen:

  • Wie kann ich die Benutzerfreundlichkeit und Bedienbarkeit erhöhen? 
  • An welchen Stellen bietet sich die Einbindung interaktiver Multimedia-Elemente, wie z.B. Videos, Bilder oder Verlinkungen, an? 
  • Wie hebe ich mich durch innovative Ideen von der Konkurrenz ab?

Für dieses konkrete Beispiel lassen sich die Fragen mit Hilfe eines 1000°ePapers beantworten. Dabei handelt es sich um eine Online-Anwendung, die aus einer einfachen PDF-Datei ein blätterbares, interaktives ePaper generiert. Das ePaper wird in einem responsiven Player angezeigt, d.h. das Anzeigeformat passt sich automatisch an das genutzte Endgerät an und sorgt somit für eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Zusätzlich dazu kann das ePaper an beliebigen Stellen mit multimedialen Elementen angereichert werden und den Kunden so durch zusätzliche Inhalte einen Mehrwert bieten.

 

Digital First lebt von innovativen Ideen

Das obige Beispiel soll exemplarisch zeigen, wie Mehrwert und Kundenzufriedenheit durch innovative Digital-First Ideen gesteigert werden können. Je nach Anwendungsfall bietet der digitale Raum unzählige weitere Möglichkeiten, das Optimum aus Ihren Inhalten herauszuholen und sie ideal für die Veröffentlichung auf digitalen Kanälen zu gestalten. Ihrer Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wie wäre es mit einer Brainstorming-Session unter Kollegen? Denn spätestens jetzt sollte klar sein: Digital First ist nicht nur ein Trend, sondern ein langfristiger Effekt der Digitalisierung.