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Durch den konstanten Wettbewerb um Studierende, Forscher und Forschungsgelder müssen Hochschulen sich immer mehr Gedanken um Marketingmaßnahmen machen. Doch es reicht längst nicht mehr aus, ein paar gedruckte Broschüren auszulegen. Marketing für Hochschulen, Universitäten und Volkshochschulen ist heutzutage um einiges umfangreicher. Wir werfen einen Blick auf die verschiedenen Aktivitäten und Ziele des modernen Hochschulmarketings und zeigen Ihnen mehrere gelungene Beispiele von Universitäten und Hochschulen aus der Praxis.

Online-Marketing als neuer Schwerpunkt beim Marketing für Hochschulen

Die Marketingaktivitäten einer jeden Organisation müssen auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten sein. Bei der Zielgruppe für Hochschulmarketing handelt es sich um (potenzielle) Studierende und diese halten sich heutzutage hauptsächlich im Internet auf. Es gilt also, Studenten und Studentinnen gezielt im Web zu erreichen und dort effektiv anzusprechen. Welche Maßnahmen dafür geeignet sind und wie das Marketing für Hochschulen im Online-Bereich aussehen kann, wollen wir in diesem Abschnitt näher beleuchten.

Social Media

Alle jungen Leute nutzen Social Media Plattformen, um sich über ihre Hochschule und diverse Studiengänge zu informieren und auszutauschen. Universitäten, Hochschulen und Volkshochschulen, die diese Kanäle nicht aktiv nutzen, versäumen ein ganz wichtiges Tool im Marketing.

Um als Hochschule zu punkten, sollten die Profile der Hochschule in den sozialen Medien regelmäßig gepflegt werden. Dazu gehört unter anderem, über aktuelle hochschulinterne Themen zu berichten und anstehende Veranstaltungen anzukündigen. Des Weiteren sollten Inhalte gepostet werden, die für Studierende hilfreich sind. Das können Informationen über Karrieremöglichkeiten nach dem Studium, erfolgreiche Alumni oder aber auch fachliche Inhalte sein. Wichtig ist es dabei, eine Tonalität zu finden, die die Studierenden direkt anspricht.

Webseite der Hochschule

Die Webseite ist oft der erste Kontaktpunkt, den potenzielle Studienanfänger mit einer Universität oder Hochschule haben. Sei es, weil sie konkret bei Google danach suchen oder durch Zufall darauf landen, beispielsweise weil die Hochschule den gesuchten Studiengang anbietet. 

Ein guter erster Eindruck ist deshalb besonders wichtig. Das Layout und die Gestaltung sollten entsprechend modern und nutzerfreundlich sein. Aber auch inhaltlich sollte die Homepage an die Bedürfnisse der studentischen Zielgruppe angepasst sein. Das bedeutet, dass auch hier neben den angebotenen Studiengängen und allgemeinen Informationen zur Hochschule und zum Studium über aktuelle Themen, wie zum Beispiel Bewerbungsfristen und Nachrückverfahren, leicht verständlich berichtet werden sollte. Dies vermittelt Aktualität und gibt den interessierten Studierenden das Gefühl, dass sich ausreichend um sie gekümmert wird.

SEO und SEM

In Zusammenhang mit der Webseite sind auch die Bereiche SEO und SEM zu nennen. SEO steht für Suchmaschinenoptimierung und bedeutet, dass die Inhalte auf der Webseite so formuliert und angelegt werden, dass Suchmaschinen wie Google sie als besonders relevant einstufen und deshalb in den Suchergebnissen für ein bestimmtes Keyword weiter oben anzeigen. SEM ist die Abkürzung für Suchmaschinenmarketing und meint in der Regel bezahlte Maßnahmen zur Steigerung der Webseitenbesucher. Dazu zählen bezahlte Suchanzeigen, die in den Suchergebnissen ganz oben erscheinen. 

Online-Broschüren und digitale Flyer

In letzter Zeit ist ein eindeutiger Trend erkennbar. Denn immer mehr Bildungseinrichtungen verzichten ganz auf gedruckte Informationsbroschüren und veröffentlichen diese stattdessen ausschließlich digital als blätterbare Online-Ausgabe. Der große Vorteil ist, dass das Layout und die Gestaltung nicht verändert werden müssen, was den Aufwand sehr gering hält. Auch fallen jegliche Druck- und Materialkosten weg. Die Reichweite ist jedoch um einiges höher als bei gedruckten Flyern. Die Online-Broschüren können nämlich sowohl auf der Webseite als auch auf Social Media oder im Newsletter bzw. in Rundmails verbreitet werden und sind dadurch geographisch nicht beschränkt. Vor allem in Zeiten von Corona, wo der Präsenzbetrieb auf dem Campus kaum vorhanden ist, können so trotzdem zahlreiche Studierende effektiv erreicht werden.

Affiliate Marketing

Affiliate Marketing meint nichts anderes als Partner- oder Empfehlungsmarketing. Dabei gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Hochschulen und Universitäten mit relevanten Webseiten und Blogs zum Thema Studium und Studiengangsfindung zusammenarbeiten. Im Blog können Beiträge über die gesamte Hochschule oder einzelne Studiengänge erscheinen und diese so bei Studieninteressierten bekannter machen. Eine Kooperation zwischen Universitäten und Wirtschaftsunternehmen ist ebenfalls möglich, um das duale Studium zu fördern und zu bewerben. 

Es bieten sich aber auch regionale Partnerschaften an, zum Beispiel in Form von Rabattaktionen mit lokalen Geschäften und Restaurants oder Vergünstigungen für Kulturinstitutionen. Darüber hinaus erfolgt häufig auch eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt oder der Kommune. Wenn Hochschulen um Studierende werben, heben sie oftmals die Standortvorteile der jeweiligen Region hervor, um ihre eigene Attraktivität zu erhöhen. Umgekehrt sind es die Gemeinden und Städte, die im Zusammenhang mit Marketingaktivitäten auf ihre hervorragenden Wissenschaftseinrichtungen verweisen. 

Ziele von Hochschulmarketing

Anders als es bei den meisten wirtschaftlich handelnden Unternehmen der Fall ist, ist das oberste Ziel von Bildungseinrichtungen in der Regel nicht die Generierung von Umsatz und Gewinn. Im Mittelpunkt steht hingegen der Bildungsauftrag. In diesem Sinne verfolgt auch das Hochschulmarketing keine direkten wirtschaftlichen Ziele. Stattdessen liegt der Fokus beim Marketing für Hochschulen meist auf den folgenden Zielen:

    • Steigerung der Bekanntheit der Hochschule in der Öffentlichkeit, in der Wissenschaft oder bei potenziellen Studierenden
    • Gewinnen von neue Studierenden zur Auslastung der Kapazitäten
    • Hervorheben einzelner Studiengänge
    • Aufbau eines Alumni-Netzwerkes und Beziehungspflege zu ehemaligen Studierenden
    • Forschungsergebnisse nach außen tragen

Jede einzelne Marketingkampagne kann eine unterschiedliche Zielstellung besitzen. Trotzdem ist es wichtig, dass die gesamte Hochschulkommunikation auf allen Marketingkanälen einheitlich ist und eine eindeutige Positionierung aufweist. Denn nur so erlangt die Hochschule ein Image mit Wiedererkennungswert. In der Vergangenheit war es eher ungewöhnlich, dass Hochschulen ein ausgeprägtes Profil ausgewiesen haben. Heute ist es unter den veränderten Rahmenbedingungen und dem erhöhten Wettbewerb aber unabdingbar geworden, dass Hochschulen sich eindeutig positionieren, um sich abzuheben. Um eine eindeutige Positionierung zu finden, können folgende Fragen gestellt werden:

 

    • Wo liegt die Spezialisierung der Hochschule?
    • Gibt es bestimmte Forschungsschwerpunkte, die diese Spezialisierung unterstützen und charakterisieren? 
    • Mit welchen Studiengängen soll die Spezialisierung umgesetzt werden? Welche Studiengänge sind besonders angesehen oder heben sich ab?
    • Strebt die Hochschule eine regionale, nationale oder internationale Ausrichtung an?
    • Was macht die Hochschule im Bereich Forschung?

Hochschulmarketing in der Praxis

An dieser Stelle möchten wir Ihnen einige Beispiele von echten Universitäten und Hochschulen vorstellen. Es handelt sich dabei um Online-Magazine und digitale Broschüren, die die oben genannten Aspekte des Hochschulmarketings sehr gelungen verwirklichen. Für die Umsetzung setzen die Bildungseinrichtungen dabei auf das 1000°ePaper – eine Software zum Erstellen von interaktiven, multimedialen Online-Publikationen auf der Basis von PDF-Dateien. 

Der große Vorteil dieser Anwendung ist, dass die erstellten Online-Magazine überall im Internet verbreitet werden können: auf der Webseite, auf Social Media oder im Newsletter. Auch auf Blogs und Webseiten von externen Partnern oder Unternehmen kann ein ePaper im Rahmen von Affiliate Marketing eingebunden werden. Gleichzeitig sind alle Online-Publikationen, die mit der 1000°ePaper-Software erstellt werden, SEO-optimiert. Das heißt, die Inhalte können von Suchmaschinen gelesen und in den Suchergebnissen angezeigt werden. Mehr über die zahlreichen Vorteile und Funktionen eines 1000°ePapers erfahren Sie hier.

Goethe-Universität Frankfurt am Main: Wegweiser für neue Studierende

Für neue Studierende veröffentlicht die Goethe-Universität in Frankfurt am Main zu Beginn jedes Semesters eine blätterbare Online-Broschüre mit allen wichtigen Informationen zum Studienstart. Dabei punktet das ePaper der Goethe-Universität mit einer ansprechenden Gestaltung, die perfekt auf das Corporate Design abgestimmt ist. Des Weiteren werden die Möglichkeiten des digitalen Formats voll ausgeschöpft. Unter anderem werden zahlreiche Videos eingebunden, die direkt im Flyer abgespielt werden können. Diese veranschaulichen nicht nur den Campus und zeigen das studentische Leben, sondern hinterlassen beim Betrachter einen positiven Eindruck. Zusätzlich werden Hinweise zu weiterführenden Informationen gegeben, auf die durch interaktive Verlinkungen direkt aus dem Flyer heraus zugegriffen werden kann. 

Hochschule Pforzheim: Campus Magazin X-Press

Herausgegeben von der studentischen Initiative des Förderer- und Alumnivereins der Hochschule Pforzheim, umfasst das Campus-Magazin X-Press Erfahrungsberichte zu Auslandsaufenthalten und Praxissemestern sowie Texte und Informationen rund um die Hochschule. Als digitale Ausgabe bedient es sich ebenfalls vieler multimedialer Elemente und interaktiver Gestaltungsmöglichkeiten, was das Lesen zu einem wahren Erlebnis macht und so den Wiedererkennungswert steigert. Angesprochen werden dabei nicht nur aktuell Studierende, sondern auch Alumni der Hochschule. Somit zeigt das Campus Magazin, wie erfolgreiche Alumni-Arbeit und Kontaktpflege aussehen kann.

HTWK Leipzig: Forschungsmagazin EINBLICKE

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig veröffentlicht einmal im Jahr das Forschungsmagazin EINBLICKE. Darin werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aktuelle Projekte und neueste Ergebnisse vorgestellt – in allgemeinverständlicher Sprache und mit zahlreichen Fotos aus dem Forschungsalltag. Das Magazin richtet sich damit sowohl an Fachleute als auch an die interessierte Öffentlichkeit und zeigt, wie Forschungsergebnisse anschaulich nach außen getragen werden können. Auch hier gibt es eine digitale Online-Version als ePaper, die auf der Webseite der Hochschule kostenlos zur Verfügung steht.

Fazit: Die Zukunft des Hochschulmarketings ist online

Die eben vorgestellten Beispiele aus der Praxis verdeutlichen, dass sich Marketing für Hochschulen und Universitäten immer mehr im Internet abspielt. Doch es müssen nicht immer aufwendige Kampagnen sein, um potenzielle Studierende zu erreichen. Oft reichen liebevoll gestaltete Online-Flyer oder interaktive, digitale Magazine bereits aus, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen und so zu einem positiven Image mit Wiedererkennungswert beizutragen. 

Möchten auch Sie mit wenig Aufwand und Kosten Ihre Broschüren, Magazine, Infoblätter oder Kursprogramme ins Internet bringen und so Ihre Reichweite erhöhen? Dann ist das 1000°ePaper die perfekte Lösung für Sie. Zahlreiche Bildungseinrichtungen wie die HTWK Leipzig, die Goethe-Universität Frankfurt am Main und die Hochschule Pforzheim vertrauen bereits darauf. Also worauf warten Sie noch?